Familienzulagen ausserhalb Landwirtschaft

 Am 1. Januar 2009 trat das neue Bundesgesetz über Familienzulagen sowie das neue kantonale Einführungsgesetz zum Bundesgesetz über die Familienzulagen in Kraft. Anspruch auf Kinder– und Ausbildungszulagen haben neben Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern auch Nichterwerbstätige in bescheidenen wirtschaftlichen Verhältnissen. Seit 1. Januar 2013 kommen gesamtschweizerisch auch Selbständigerwerbende in den Genuss von Familienzulagen.

Seit dem 1. Januar 2009 werden eine Kinderzulage in der Höhe von 240 Franken pro Monat und Kind bis zum vollendeten 16. Altersjahr ausgerichtet sowie eine Ausbildungszulage in der Höhe von 270 Franken pro Monat und Kind bis zum Abschluss der Ausbildung, längstens bis zum 25. Altersjahr.

Hier finden Sie ein Berechnungstool, mit dem für die meisten Konstellationen die Erst- und Zweitanspruchsberechtigung, d. h. Bezug durch Vater oder Mutter, bestimmt werden kann.

Familienzulagen in der Landwirtschaft

Für landwirtschaftliche Arbeitnehmer, Älpler und Kleinbauern sind die Familienzulagen auf Bundesebene geregelt. Im Bundesgesetz über die Familienzulagen in der Landwirtschaft (FLG) und in den Ausführungserlassen ist der Anspruch festgelegt. Unser Merkblatt orientiert Sie über die aktuellen Eckwerte (Zulagenhöhe, Voraussetzungen, Finanzierung, Anmeldung usw.).

Veranstaltung "Pflege als Armutsrisiko"

Am 17. Oktober 2019 lädt die Ausgleichskasse/IV-Stelle Nidwalden Mitarbeitende von Spitex-Organisationen
und von Heimen, Vertreterinnen und Vertreter der Gemeinden und Institutionen sowie Angehörige von Pflegebedürftigen, Betroffene und Personen, die sich für das Thema generell interessieren an eine Informationsveranstaltung ein.

Weitere Informationen finden Sie hier.