Corona-Erwerbsersatz (EO-CE)

(Stand 17.02.2022)

Wer einen Anspruch auf Coronaerwerbsersatz geltend machen will, muss eine Anmeldung einreichen. Voraussetzung für die Entschädigung ist, dass ein Erwerbsausfall eingetreten ist.
 

Wer hat Anspruch auf eine Entschädigung?

  • Selbständigerwerbende, Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung sowie mitarbeitende Ehegatten resp. eingetragene Partner, die im Veranstaltungssektor tätig sind und ihre Erwerbstätigkeit aufgrund von Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus massgeblich einschränken müssen. Sie müssen im Jahr 2019 ein AHV-pflichtiges Einkommen von mindestens 10'000 Franken erzielt haben.
  • Arbeitnehmende und Selbständigerwerbende, die zu den besonders gefährdeten Personen gehören, sofern sie ihre Erwerbstätigkeit nicht von zu Hause aus ausüben können und dadurch einen Erwerbsunterbruch erleiden.
     

Gibt es eine Frist für die Anmeldung?

  • Personen in der Veranstaltungsbranche: Ansprüche ab 17.02.2022 müssen neu angemeldet werden. Frist für Einreichung der Anmeldung: spätestens 30.09.2022.
  • Besonders gefährdete Personen: Frist für die Einreichung der Anmeldung: spätestens 30.6.2022.
  • Alle übrigen Ansprüche im Zusammenhang mit Entschädigungen, welche vor dem 17.2.2022 ausgerichtet wurden (z.B. Quarantänefälle, Ausfall Fremdbetreuung), müssen bis spätestens 31.05.2022 eingereicht werden.
     

Wie lange besteht Anspruch auf Entschädigung?

  • Selbständigerwerbende, Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung im Veranstaltungssektor: Der Anspruch endet grundsätzlich, wenn kein Erwerbsausfall mehr vorliegt, spätestens jedoch am 30.06.2022.
  • Besonders gefährdete Personen: Der Anspruch endet, sobald die Erwerbstätigkeit wieder aufgenommen werden kann, spätestens jedoch am 31.03.2022.
     

Sie finden die Anmeldeformulare sowie ein Merkblatt mit weiteren Informationen rechts auf der Seite.

Informationen zu diversen weiteren Hilfen wie Härtefallprogramm, Kurzarbeitsentschädigung, usw. finden Sie auf der Webseite des Kantons unter www.nw.ch.

Erwerbsersatzordnung (EO)

Anspruch auf Erwerbsausfallentschädigungen haben in der Schweiz oder im Ausland wohnende Personen, die

  • in der schweizerischen Armee, im militärischen Frauendienst oder im Rotkreuzdienst Dienst leisten
  • Zivildienst leisten
  • im Zivilschutz Dienst leisten
  • an eidgenössischen oder kantonalen Leiterkursen von Jugend und Sport teilnehmen
  • an Jungschützenleiterkursen teilnehmen

Die Dienstleistenden erhalten von den Rechnungsführern bzw. der Vollzugsstelle für jeden Dienst eine Meldekarte über die geleisteten Diensttage und leiten sie vollständig ausgefüllt weiter an den Arbeitgeber. Nichterwerbstätige leiten ihre Meldekarte an die kantonale Ausgleichskasse des Studienortes oder des Wohnsitzkantons weiter. Ohne Meldekarte wird keine Entschädigung ausgerichtet.