Corona-Erwerbsersatz (EO)

Neue Regelungen ab dem 17. September 2020

Die bisherigen Leistungen der Corona Erwerbsersatzentschädigung basierten auf einer Notverordnung, die per 16. September 2020 ausgelaufen ist. Der Bundesrat hat am 11. September 2020 die gesetzliche Grundlage geschaffen, damit die Corona-Entschädigung unter bestimmten Voraussetzungen ab dem 17. September 2020 weiter ausbezahlt werden kann.
Dazu ist immer eine neue Anmeldung erforderlich.

Wer hat Anspruch auf eine Entschädigung?

  • Eltern mit Kindern, die ihre Erwerbstätigkeit unterbrechen müssen, weil die Fremdbetreuung der Kinder nicht mehr gewährleistet ist.
  • Personen, die wegen einer Quarantänemassnahme ihre Erwerbstätigkeit unterbrechen müssen.
  • Selbständigerwerbende, die ihren Betrieb wegen kantonal oder auf Bundesebene festgelegten Massnahmen schliessen müssen.
  • Selbständigerwerbende, die vom Veranstaltungsverbot betroffen sind oder deren Veranstaltung wegen kantonal oder auf Bundesebene festgelegten Massnahmen abgesagt wurde.

Wichtig: Die weitere Auszahlung der Corona Erwerbsersatzentschädigung ab 17. September 2020 müssen Sie auf jeden Fall neu anmelden.

Erwerbsersatzordnung

Anspruch auf Erwerbsausfallentschädigungen haben in der Schweiz oder im Ausland wohnende Personen, die

  • in der schweizerischen Armee, im militärischen Frauendienst oder im Rotkreuzdienst Dienst leisten
  • Zivildienst leisten
  • im Zivilschutz Dienst leisten
  • an eidgenössischen oder kantonalen Leiterkursen von Jugend und Sport teilnehmen
  • an Jungschützenleiterkursen teilnehmen

Die Dienstleistenden erhalten von den Rechnungsführern bzw. der Vollzugsstelle für jeden Dienst eine Meldekarte über die geleisteten Diensttage und leiten sie vollständig ausgefüllt weiter an den Arbeitgeber. Nichterwerbstätige leiten ihre Meldekarte an die kantonale Ausgleichskasse des Studienortes oder des Wohnsitzkantons weiter. Ohne Meldekarte wird keine Entschädigung ausgerichtet.


Mutterschaftsentschädigung

Erwerbstätige Mütter können für die ersten 14 Wochen nach der Geburt des Kindes eine Mutterschaftsentschädigung erhalten. Dazu muss die Mutter in den neun Monaten vor der Geburt in der Schweiz bei der AHV/IV/EO versichert gewesen sein. Zudem muss sie innerhalb dieser neun Monate mindestens fünf Monate erwerbstätig gewesen sein. Zum Zeitpunkt der Geburt muss die Mutter in einem Arbeitsverhältnis stehen oder als Selbständigerwerbende bei einer Ausgleichskasse angeschlossen sein. Nimmt die Mutter die Arbeit innerhalb der 14 Wochen nach der Geburt wieder auf, entfällt für die restliche Zeit der Anspruch auf die Entschädigung.

Die Mutterschaftsentschädigung muss mit dem offiziellen Formular angemeldet und bei jener Ausgleichskasse eingereicht werden, bei der zuletzt Beiträge abgerechnet worden sind.

Coronavirus - wichtige Informationen

Corona Erwerbsersatzentschädigung: Hier finden Sie Informationen

Unser Empfang ist ab 8. Juni 2020 wieder geöffnet. Um Besucherströme zu vermeiden, bitten wir Sie, uns möglichst weiterhin per Telefon oder E-Mail zu kontaktieren. Voranmeldungen für Termine am Schalter sind erwünscht. Begleitpersonen werden nur in Ausnahmefällen zugelassen.

Möchten Sie Unterlagen vorbeibringen? Legen Sie diese in den Briefkasten der Ausgleichskasse/IV-Stelle rechts bei unserem Hauseingang (Erdgeschoss).